Frühling in Büderich
In Büderich hat der Frühling Einzug gehalten, und wie immer lautet
die Devise »EMI« -- einer mäht immer. Darüber hinaus
hält gekonnte Hecken- und Baumpflege mit dem Fichten-Moped liebevoll
das Andenken an die Arm- und Beinstümpfe der Veteranen aus dem
Dreißigjährigen Krieg hoch, und der von Restbeständen alter
Obstbäume ausgehende Blütengestank wurde in einer konzertierten,
oder besser konzentrierten Aktion der Landwirtschaft mit den flüssigen
Zwischenprodukten unserer künftigen Grillschnitzel erneut erfolgreich
überdeckt.
Dahingegen brachten Verhandlungen mit dem Pentagon über den
preisgünstigen Erwerb eines gebrauchten Napalm-Bombers noch keine konkreten
Ergebnisse.
Dennoch ist man hier optimistisch, daß es spätestens zum Saisonstart
2001 zu einer Einigung mit Washington kommen wird, um so effektiv und
kostengünstig des leidigen Blüten-, Laub- und Insektenproblems
Herr zu werden. Schließlich ist der sog. »Nutella«-Faktor
hier besonders hoch (Nutella gegen Honig: 10:1).
Nur Gutes gibt's aus dem Tierreich zu berichten: Wie üblich wird
ein großer Teil des lästigen Gekrabbels beim Osterfeuer sein Ende
finden. Holzhaufen, die den Müttern der Schädlinge listig eine
Brutstätte vorgaukeln, sind seit Monaten zahlreich angelegt. Ferner
hat Brüssel dafür Sorge getragen, daß der Kuhbestand in
Büderich weiter abnimmt, da der Erwerb von H-Milch bei Aldi
Arbeitsplätze sichert.
Sehr erfreulich schließlich die auch hier stetig steigende Zahl von
Hunden. Sie festigt Büderichs Ruf als Freizeit-Paradies. »Rutschen
und Riechen« -- ein Spaß für die ganze Familie! Und so ganz
nebenbei ensteht ein Skulpturenpark. Wer hätte an den in vielerlei Farben
und Formen kunstvoll gedrechselten Häufchen unserer vierbeinigen Freunde
nicht seine Freude?
mjb
In der nächsten Ausgabe
Top-Thema
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Warum ein Supermarkt besser ist als zwei Supermärkte
Ferner
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Wie stehen Büderichs Chancen beim Wettbewerb »Laguna 2000«?
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Weg mit dem Flaschenpfand!
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