mjbs Büdericher Bote |
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Vandalismus
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Schleudern im StadtwaldDa haben wirs.Die östliche Seite des Stadtwalds wird nun endgültig zum Straßenbegleitgrün degradiert. In der Sache ergeben sich folgende Konsequenzen:
Diese Folgen sind den politisch Verantwortlichen völlig gleichgültig. Sie sollten dies aber auch offen vertreten und in ihren Sonntags- und Fensterreden nicht immer vom Umwelt- und Landschaftsschutz schwätzen. Wer dem Beton und dem Asphalt den Weg bereitet, sollte auch dazu stehen. Ratsbeschlüsse, die Optionen für die Umwelt fordern, werden mit einer immer größeren Kaltschnäuzigkeit ignoriert. Immer wieder wurden die Vertreter des ehrenamtlichen Naturschutzes vertröstet bzw. belogen. Die Äußerung der GWS, man vergrößere doch die Waldflächen, wo es nur gehe, kann man in diesem Zusammenhang nur als Frechheit betrachten. Letztendlich bleibt zu fragen, ob es in Werl noch irgendeinen Sinn macht, sich für die Belange der Umwelt - also für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger - zu engagieren. Da der Naturschutz selbst - im Unterschied zu allen anderen Seiten - keinen finanziellen Nutzen aus seinem Engagement trägt, ist seine Lobbywirkung klein. Wir sind es einfach leid, für die Politik den "umweltpolitischen Ausputzer" zu spielen - etwa bei der AGENDA-Arbeit - während gleichzeitig auf eiskalte Weise Profitinteressen durchgesetzt werden. Als wir in der Umweltausschusssitzung am 30.11. des vergangenen Jahres beklagten, dass die Natur im Nutzungskonflikt immer der Wirtschaft unterliege, wurde uns tröstend entgegen gehalten, dies stimme doch gar nicht. Es stimmt doch. Für die Werler Naturschutzverbände
Josef Lefarth (Naturschutzgruppe des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins)
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Halb zog er sie, halb sank sie hin: Man kann sich des Eindrucks schwer erwehren, daß sich die Stadt Werl nicht ungern über den Tisch ziehen läßt, wenn es um die Belange des Natur- oder Denkmalschutzes geht. Und wenn jemand das Zauberwörtchen "Arbeitsplätze" in den Mund nimmt, verliert man - nicht nur hier - auch die letzten Hemmungen.
Warum auch nicht? Schließlich können wir von Paderborn oder Dortmund, Münster oder Düsseldorf in Richtung Erholung jetten...
mjb
Tun Sie was!
Unterzeichnen Sie die Resolution des "Büdericher Boten" zum schonenden Umgang mit der Natur in Werl und gegen ein Fahrtrainingszentrum im Stadtwald!
Schauen Sie nach, wer die Resolution bereits unterzeichnet hat.
© mjbEDV, Manfred Joh. Böhlen, 2000-2005
eMail: mjb@werl-buederich.de